{"id":130,"date":"2021-04-25T12:05:28","date_gmt":"2021-04-25T10:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/dianaboehme.de\/?p=130"},"modified":"2022-11-13T09:43:29","modified_gmt":"2022-11-13T08:43:29","slug":"bdsm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dianaboehme.de\/index.php\/2021\/04\/25\/bdsm\/","title":{"rendered":"BDSM"},"content":{"rendered":"\n<p>Interview zu BDSM<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Wie w\u00fcrden Sie BDSM einordnen \u2013&nbsp;ist es ein Fetisch, eine sexuelle Neigung oder eine Sexualit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>BDSM ist eine Sexualpr\u00e4ferenz, also eine sexuelle Neigung bez\u00fcglich der sexuellen Praxis.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Fetisch ist die sexuelle Besetzung eines unbelebten Gegenstandes, ein Schuh zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung wird Fetisch oft in den Bereich BDSM mit eingeordnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau genommen geh\u00f6rt er aber nicht zur Bedeutung von Bondage+Disciplin, Dominance+Submission, Sadism+Masochism (BDSM).<\/p>\n\n\n\n<p>Beides ist nur dann eine St\u00f6rung im klinischen Sinn, wenn es einen Leidensdruck gibt \u2013 bei der Person selbst, in ihrer Partnerschaft oder bei Selbst- oder Fremdgef\u00e4hrung.<br>&nbsp;<br><strong>Apropos, wie genau e<\/strong><strong>n<\/strong><strong>tstehen unsere sexuellen Neigungen und Fetische?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Dazu gibt es keine eindeutigen Ergebnisse, sondern noch viel Forschungsbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Ber\u00fchrungspunkte mit Sexualit\u00e4t spielen h\u00e4ufig eine gro\u00dfe Rolle. Wie ist man dem Schwarm nah gekommen? In welcher Umgebung? Was hat man zusammen gespielt? (R\u00e4uber und Gendarm, Fesseln an dem Marterpfahl, Prinzessin und Diener) Aber auch Gewalterfahrungen in der Kindheit und Lernerfahrungen im Laufe des Lebens tragen zu den sexuellen Vorlieben bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Fetische sind h\u00e4ufig Ersatz f\u00fcr das urspr\u00fcngliche Liebesobjekt, also Liebesperson in dem Fall. Dieser Ersatz kann dann ein Gegenstand sein, den man von der unerreichbaren Person zur\u00fcckbehalten hat, oder eine Art von Stoff, der ihrer Kleidung oder ihrer Haut \u00e4hnlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Fetische k\u00f6nnen auch die Manifestation eines Triumphes \u00fcber eine fr\u00fchere traumatische Erfahrung werden, indem der symbolische Gegenstand erotisiert wird, der f\u00fcr das Problem oder seine L\u00f6sung steht. Der Fetisch ist dann nicht das Problem, sondern die L\u00f6sung, welche die Psyche sich selbst geschaffen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder ein Fetisch kann etwas sein, das f\u00fcr die Person die Liebe der Eltern symbolisiert, etwa weil ein Gegenstand h\u00e4ufig dabei war, wenn man eine liebevolle oder besondere Zeit miteinander verbracht hat, Luftballons zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>In meiner Praxis l\u00e4sst sich die Entstehung eines Fetisch h\u00e4ufig sehr gut nachvollziehen anhand der Erz\u00e4hlung \u00fcber eindr\u00fcckliche erregende Erlebnisse in der Kindheit und wenn ich danach frage, welche Bed\u00fcrfnisse sich die Menschen beim Sex erf\u00fcllen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Masochistische Neigungen \u2013 also die Erotisierung von Schmerz \u2013 kann aus einer gewaltvollen Behandlung durch Bezugspersonen in der Kindheit entstehen. Kann! Es muss nicht so kommen. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf Kindheitserlebnisse und entwickeln unterschiedliche Wege, damit umzugehen. In meiner Praxis habe ich jedoch eindeutige F\u00e4lle, bei denen es so gelaufen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Welche Vorurteile \u00fcber BDSM h\u00f6ren <\/strong><strong>S<\/strong><strong>ie h\u00e4ufig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufige Vorurteile sind: Die Leute haben alle ein Rad ab. Sie wurden als Kinder missbraucht. Wobei man nicht ausschlie\u00dfen kann, dass Missbrauch auf einige zutrifft.<\/p>\n\n\n\n<p>Medial werden die Bilder von kriminellen Serienm\u00f6rdern und Sadisten mit der BDSM-Szene vermischt. BDSM-Filme enden fast immer schrecklich f\u00fcr die Protagonisten und die BDSM-Szene im Film ist dekadent und auf dem Weg ins Verderben. Der Film \u201eSecretary\u201c ist eine positive Ausnahme.<br>&nbsp;<br><strong>Passiert es, dass Patient*innen sich f\u00fcr ihre Neigung zu BDSM sch\u00e4men? Wie helfen Sie diesen Menschen in Ihrer Praxis?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Ja, das kommt vor, wenn die Klienten den Eindruck haben, ihre Neigung ist Ihnen entglitten oder wenn Sie bei einer heimlichen Aus\u00fcbung erwischt worden sind. Andere Menschen, die mit einer bewussten BDSM-Thematik zu mir kommen, sind sich ihrer eigenen Neigung schon sicher und stehen zu sich, haben aber einen Konflikt mit dem*der Partner*in und wissen nicht, wie sie mit ihm*ihr dar\u00fcber reden sollen und wie die gelebte Paar-Sexualit\u00e4t aussehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Label wie \u201eBDSM\u201c, \u201ePolyamor\u201c und so weiter kann helfen, Scham loszulassen. Man wei\u00df, es gibt noch andere Menschen, die auch so sind wie man selbst, also kann man gar nicht so schlimm sein. Vielen Menschen hilft bei Scham und Hemmungen schon das therapeutische offene Gespr\u00e4ch und zu erleben, dass sie nicht verurteilt werden. Manchmal setze ich eine Neigung auch in einen gesamtgesellschaftlichen Rahmen, erkl\u00e4re wie Neigungen entstehen k\u00f6nnen, woher ein Stigma kommt und wie andere Menschen mit dieser Neigung umgehen und dabei gl\u00fccklich sind. Dadurch kommt ein Aha-Effekt und die Scham darf kleiner werden. Oder wir schauen biografisch, wo die Scham herkommt. Wer sagt dass man sich daf\u00fcr sch\u00e4men muss? In welcher Zeit ist das passiert? Wer ist man heute?<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass es insbesondere feministischen Frauen schwer f\u00e4llt, sich einzugestehen, dass sie darauf stehen, beim Sex unterworfen zu werden. K\u00f6nnen Sie das best\u00e4tigen? Was sind Ihre Erfahrungen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Neben den Schwierigkeiten beim Eingestehen kann es zum inneren Konflikt bei der Ausf\u00fchrung kommen. Wenn Frau eben noch gelernt hat, dass es schlecht ist, sich klein zu machen, dass es f\u00fcr feministische Interessen notwendig ist, Raum einzunehmen, sich durchzusetzen, seine Stimme zu erheben, kann es irritierend sein, dennoch den Wunsch umzusetzen, sich zu unterwerfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 70er- und 80er-Jahre Feminismus hat sich gegen Pornographie und insbesondere gegen SM-Praktiken gewandt. Aus Sicht der Radikalfeministinnen spiegelten sich in masochistischen W\u00fcnschen von Frauen sexistische Machtstrukturen wieder. Eine einvernehmliche Unterwerfung sei nicht m\u00f6glich und Unterwerfung beim Sex h\u00e4tte Auswirkung auf das restliche Leben. Wenn Frau dann trotzdem versucht, SM zu praktizieren, kann sie sich wie eine Verr\u00e4terin am Feminismus vorkommen. Eine modernere feministische Ansicht ist, dass die Selbstbestimmung das h\u00f6chste Gut ist und emanzipierte Frauen durchaus Unterwerfung genie\u00dfen k\u00f6nnen und gleichzeitig selbstbestimmt handeln. Hier kommt es also auch darauf an, woran Frau glaubt, wie gut sie sich selbst kennt und wie sie f\u00fcr sich einstehen kann. Heutige Erfahrungen von Frauen wie Selbstbestimmung, Unabh\u00e4ngigkeit und beruflicher Erfolg setzen ein gewisses Gegengewicht zur Gefahr einseitiger Beeinflussung ihrer Identit\u00e4t und Selbstwirksamkeit durch SM-Praktiken.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Von au\u00dfen k\u00f6nnen BDSM-Beziehungen sehr gewaltvoll wirken. K\u00f6nnen Sie f\u00fcr mich Aussagen wie \u201eEr ist mein Sklave\u201d und \u201eIch habe das Recht \u00fcber ihren K\u00f6rper\u201c einordnen? Wie ist es m\u00f6glich, trotz solcher Machtgef\u00e4lle eine gleichberechtigte Beziehung zu f\u00fchren?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Eine Art es zu sehen ist, dass in unserer Gesellschaft die Person, die ungl\u00fccklich ist, jederzeit die Beziehung verlassen kann. Selbst bei Machtgef\u00e4lle ist es im Interesse der m\u00e4chtigeren Person, die Bed\u00fcrfnisse der anderen Person zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Leute trennen, was in den Rollen passiert und was sonst in der Beziehung passiert. Im Schlafzimmer spielen sie ihre Rollen und ansonsten sind sie so wie andere Beziehungen auch. Die Menschen, die den Anspruch haben 24\/7 \u2013 also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche &#8211; in Ihren BDSM Rollen zu bleiben d\u00fcrften eine Minderheit sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Art es zu sehen: Das \u201eRecht\u201c auf einen anderen K\u00f6rper oder die Aussage \u201eIch bin Dein Sklave\u201c ist eine Einladung, die Vertrauen und Begehren ausdr\u00fcckt und viele H\u00fcrden aus dem Weg r\u00e4umt, die dieses Paar nicht braucht und sich dann einen direkteren und intensiveren Zugang erm\u00f6glicht. Das gespielte nicht-mehr-gefragt-werden ob man etwas will, kann ein besonderes Gef\u00fchl des Begehrtwerdens vermitteln. Wichtig ist zu sehen, dass de facto die Sub-Person dennoch ihre W\u00fcnsche und Grenzen \u00e4u\u00dfert, durch Gesten, Codew\u00f6rter, Vor- und Nachgespr\u00e4che zum Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Gibt es Ihrer Erfahrung nach Anhaltspunkte, die darauf hindeuten, dass Grenz\u00fcberschreitungen bei BDSMler*innen h\u00e4ufiger passieren als bei Menschen, die diese Neigung nicht haben?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Da muss man definieren, was Grenz\u00fcberschreitungen sind. Wenn man sagt, schlagen ist eine Grenz\u00fcberschreitung, dann ja. Dass Grenzen \u00fcberschritten werden ohne Zustimmung des anderen: eher nicht. Das liegt an dem Einvernehmlichkeits-Prinzip (Consent), dass der wichtigste Bestandteil der BDSM-Kultur ist. Die Szene tr\u00e4gt sehr deutlich das Bild nach au\u00dfen: Bei uns passiert alles mit Consent. Viele bekommen aber einen Kick daraus, wo der \u00dcbergang zum nicht-Consent ist. Die Szene wirkt als soziale Kontrolle. Wenn jemand gegen den Willen seiner*ihrer Spielpartner*innen Grenzen \u00fcberschreitet riskiert die Person ihren guten Ruf und \u00fcberhaupt noch Spielpartner*innen zu finden. Dennoch kann so ein Korrektiv \u00dcbergriffe im privaten Rahmen nicht verhindern und \u00fcbergriffige Menschen, die sich nicht in einer Szene bewegen, k\u00f6nnen durch diese auch nicht abgestraft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In \u201enormalen\u201c Beziehungen gibt es auch eine Menge Grenz\u00fcberschreitungen, insbesondere wenn Kommunikation \u00fcber sexuelle Handlungen nicht vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Welche St\u00e4rken haben viele Paare, die gemeinsam BDSM praktizieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Es gibt eine gr\u00f6\u00dfere Wahrscheinlichkeit, dass sie \u00fcber ihre Sexualit\u00e4t explizit kommunizieren. Im Idealfall k\u00f6nnen sie viele Anteile von sich ausleben und erforschen, k\u00f6nnen sie K\u00f6rperempfindungen und Gef\u00fchle in der Praxis auf den Punkt bringen und intensiv durchleben, k\u00f6nnen sie schwierige Anteile erobern und integrieren.<br><br><strong>Wenn Subs mit Gegenst\u00e4nden geschlagen werden, ist das strafrechtlich relevant. Wie ist <\/strong><strong>I<\/strong><strong>hr <\/strong><strong>E<\/strong><strong>indruck, was macht es mit Menschen, wenn sich ihre Sexualit\u00e4t an der Grenzen der Legalit\u00e4t befindet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Zu mir kommen nur Menschen, die ein Problem haben, die anderen sehe ich nicht. Bei denen die kommen: Einerseits Unsicherheit, Gr\u00fcbeln, sich in Frage stellen und manchmal eine demonstrative Verteidigungshaltung. Es gibt andererseits auch einen Reiz des Verbotenen und die Identifikation mit einer Gruppe, die etwas Besonderes ist, und die Abgrenzung zu \u201eden Normalen\u201c. Manche haben Konflikte mit dem eigenen Selbstbild, sie begehren eine sexuelle Praktik, m\u00f6chten aber nicht so eine Person sein, die den Partner * die Partnerin so behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Welche Aspekte von BDSM fehlen Ihnen in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung und der Berichterstattung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>BDSM wird sehr oft als negativ, d\u00fcster, krank, tragisch und humorlos dargestellt. Es fehlt in der \u00d6ffentlichkeit das Liebevolle, das Z\u00e4rtliche, der Humor, dass die Leute eigentlich ganz normale Menschen sind, und nicht auf dem Weg zum Serienm\u00f6rder sind. Sie sind lustig, gut drauf, vielseitig. In Berlin sind die Akademiker massiv \u00fcbervertreten in der Szene.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt Bereiche, in denen sichtbar wird, dass der \u00dcbergang flie\u00dfend ist und dass BDSM nicht klar von der restlichen Gesellschaft abgetrennt ist: Fesselkunst als Kunst und als Herstellung von Gehaltensein. Playparties die sich nur wenig von Kost\u00fcmfesten, Tanzparties oder sozialen<br>Netzwerk-Events unterscheiden. Tantra und Sex-Positive R\u00e4ume, die mit BDSM den expliziten Szene-\u00f6ffentlichen Sex und intensive K\u00f6rpererfahrungen gemeinsam haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt noch keine Normalit\u00e4t f\u00fcr BDSM. Bei Homosexuellen sind wir es gewohnt, dass sie in der \u00d6ffentlichkeit geoutet sind. Wir hatten einen schwulen Berliner B\u00fcrgermeister, einen Au\u00dfenminister, einen Gesundheitsminister. Wie viele BDSM-Leute kennt man in \u00f6ffentlichen Positionen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie gehe<\/strong><strong>n Sie<\/strong><strong> als Beziehungs- und Sexualtherapeutin vor, wenn Menschen mit einem Konflikt mit BDSM zu <\/strong><strong>Ihnen<\/strong><strong> kommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es eine lange verheimlichte aber unwiderstehliche Vorliebe ist, die pl\u00f6tzlich ans Licht kommt, weil zum Beispiel der eine Partner den anderen dabei erwischt hat oder Material gefunden hat, dann f\u00fchlt sich der unwissende Partner wahrscheinlich betrogen und die Beziehung hat einen Riss. In diesem Fall muss zun\u00e4chst einmal Wiederaufbauarbeit f\u00fcr das Vertrauen geleistet werden, Gef\u00fchle m\u00fcssen wahr- und angenommen werden. Vielleicht gibt es die M\u00f6glichkeit, einen Teil des zuvor Verschwiegenen in die Beziehung zu integrieren. Dass der zuvor unwissende Partner sofort freudig alles umsetzt, was der andere ihm verschwiegen hat, ist unwahrscheinlich. Hier muss man fragen, welche Bed\u00fcrfnisse hinter den gew\u00fcnschten Praktiken stehen, nach welchen Gef\u00fchlen und Erlebnissen sich die Partner sehnen und dann gemeinsam schauen, wie diese anders erreicht werden k\u00f6nnen. Au\u00dferdem, ob es noch andere Vorlieben gibt, die kompatibler sind und weiter ausgebaut werden k\u00f6nnten, und wie sich Erotik aus Zugewandtheit und liebevollem Kontakt entwickeln kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview zu BDSM Wie w\u00fcrden Sie BDSM einordnen \u2013&nbsp;ist es ein Fetisch, eine sexuelle Neigung oder eine Sexualit\u00e4t? 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